Wir beantworten wieso, weshalb, waarum – Und das täglich
Studenten sind Zeitmillionäre.
Diese Aussage las ich vor einiger Zeit in der Financial Times Deutschland. In diesem moment war mir klar, dass der Autor an die Vorlesungsfreie Zeit und den mehr oder weniger flexibel einteilbaren Stundenpläne dachte als er, so wie ich jetzt vor seinem Computer den Artikel verfasste.
Häufig höre ich, “solche Arbeitszeiten hätte ich gern” oder “ihr habt doch eh so viel frei”. Aber was glauben denn alle macht ein/e Student/in in der Vorlesungsfreien Zeit? Kaffee trinken, in der Nase bohren und auf bessere Zeiten warten?
Wer schon mal versucht hat einen Stundenplan zu erstellen, weiß, dass allein diese Aufgabe Stunden, bzw. Tage in Anspruch nehmen kann. Dann sind da aber noch diese blöden Seminararbeiten, die mal gut 2 Monate vor Abgabe angefangen werden sollte, allein schon aufgrund der umfangreichen Literatur, die dafür genauestens durchgearbeitet werden muss. Nebenbei muss man noch schaun, dass man das nötige Kleingeld für S-Bahnkarte, Bücher und ein bisschen Luxus verdient.
Doch das zeitaufwändigste ist der endlose Papierkram. Ständig muss man sich mit irgendwelchn Dozenten auseinandersetzen, Anträge stellen oder Praktikumsvorbereitungen treffen. Und schließlich sind da noch die Praktika selbst. Für die bekommt man zwar kein Geld, hat damit aber jede Menge Arbeit und zum Teil leider auch Ärger. Und da wir ja in Deutschland sind ist das alles wiederum noch mit einer Menge an Schreibarbeit verbunden.
Und wenn man es dann doch endlich geschafft hat alles notwendige zu erledigen fällt einem ein, dass man ja in der nächsten Woche schon wieder von einer Einschreibung zur Nächsten hetzen muss.
Ich stelle also fest: WIR HABEN DOCH KEINE ZEIT!
Also husch husch an die Arbeit!
Eure Juli
Wer kennt Ihn nicht, den lieben Prüfungsstress. Gemein, viel zu früh beginnend, ziemlich ermüdend und viel zu Zeit fressend. Das ist auch der Grund, warum von uns und speziell von mir momentan so wenig publiziert wird. Aber das ändert sich auch bald wieder und dann gibt’s hier auch wieder regelmäßig unsere geistigen Ergüsse in Schriftform.
Bis bald dann
euer Schleicher
Als ich heute morgen von meinem Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen wurde ging ich in die Küche um mir einen Kaffee zuzubereiten. Auf der Kaffeemaschine stand 6:30 Uhr. Zuerst dachte ich mir, ich sei wohl ein wenig zu müde um die richtige Uhrzeit abzulesen, aber als dann nach 2 Tassen Kaffee immer noch keine großartige Änderung erkennbar war wurde ich ein wenig stutzig. Ich schaltete also meinen Labtop ein und siehe da, es war 8:05 Uhr. Auf Grund dieser Tatsache war ich ein wenig verwirrt, und fing sogleich an zu googlen. Mein Fehler war einzig und allein die Zeitumstellung. Nun stelle ich mir die Frage, warum wir Menschen überhaupt eine Zeitumstellung vollziehen und was uns das Ganze bringt. Wollte uns der Kerl, der diesen – in meinen Augen – Mist in die Welt gesetzt hat einfach nur ärgern, oder hat das einen triftigen Grund? Um dieser Frage nachzugehen habe ich beschlossen mich der Erkundung eben dieser Frage anzunehmen und euch davon zu berichten. So wie ich mehrere Quellen interpretiere wurde die Zeitumstellung eingeführt um Energie zu sparen. Weiter möchte ich auf das Thema auch nicht eingehen. Wer Lust hat mehr über dieses Thema zu erfahren dem empfehle ich sich auf http://www.zeitumstellung.de/warum-sommerzeit-winterzeit.html weiterzubilden. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Umstellung auf Sommerzeit unter diesem Gesichtspunkt durchaus sinnvoll finde, wenngleich ich mich schon den ganzen Tag tierisch ärgere, weil mir eine Stunde Schlaf fehlt und ich echt mürrisch bin, wenn ich zu wenig geschlafen habe
so far,
Schleicher
“Warum habt ihr dummen Studenten eigentlich immer solange Semesterferien?” Das ist eine der Fragen, denen wir Studenten uns täglich ausgesetzt sehen. Aber haben wir diese sog. Semesterferien wirklich so lange oder sieht das Ganze nur so aus? Ich will nun versuchen das Tamtam um die Semesterferien etwas zu entkräften, denn soo lange sind unsere Semesterferien in meinen Augen nun auch wieder nicht
Der Begriff der Semesterferien ist meines Erachtens schon falsch gewählt. Allein Aufgrund des kleinen Wörtchens “Ferien” bedienen wir Studenten schon jegliches Klischee, welches uns von allen Nichtstudenten auferlegt wurde. Sofort schießt einem das Bild des langhaarigen, mit Birkenstock-Sandalen bekleideten und obendrein total verpennten Studenten, der einem mit dem Spruch “Haste mal ne Mark?!” entgegen tritt, in den Kopf. Aber dieses Bild ist stark überzeichnet und meines Erachtens nicht (mehr) realistisch.
Der moderne Student von Welt hebt sich allerdings nicht mehr von der breiten Masse ab. Er hat es gelernt sich anzupassen und kleidet sich wie andere Menschen auch in meist landestypischer Kleidung. Doch eine Tatsache hat sich leider immer noch nicht geändert. Wir Studenten haben immer noch kein Geld
Nun aber zurück zur Definition von Semesterferien. Semsterferien nennt man meines Wissens auch Vorlesungsfreie Zeit. Das bedeutet, dass wir Studenten Zuhause bleiben dürfen und nicht total verschlafen in die Uni wackeln müssen. Das ganze heißt aber nicht, dass wir nichts zu tun haben, denn die meisten von uns wiedeholen den Stoff des vorangegangenen Semesters oder bereiten sich auf die Nachholklausuren vor. Alles in Allem bleibt also nicht soo viel Zeit wie viele denken ungenutzt. Naja, bis auf eben die “Ferien” zwischen Sommer- und Wintersemester, denn die sind selbst meines Erachtens zu üppig dimensioniert.
So far,
Schleicher
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