Wir beantworten wieso, weshalb, waarum – Und das täglich
Hah, endlich wieder Sommerreifen drauf. Dieser Satz ist momentan fast überall und zudem recht häufig zu hören. Ist ja auch eigentlich ne relativ simple Sache: Schrauben lösen, Auto hochbocken, Schrauben heraus schrauben, Winterreifen runter, Korrosionsschutz auf die Radnabe, Sommerreifen drauf, Schrauben gleichmäßig leicht anziehen, Auto wieder absenken, Schrauben mit Drehmomentenschlüssel festziehen. Fertig! Das noch 3 weitere Male und dann steht der Wagen nach maximal 30 Minuten auf Sommerreifen vor dir. Kosten: Etwas Schweiß und Korrosionsschutz.
Denkste. Nicht runtergebracht hab ich die Scheißdinger. Jetzt aber mal von vorne:
Nachdem letztes Wochenende schönes Wetter herrschte und die Temperaturen angenehm geworden waren, entschloss ich mich Samstags morgens, die Reifen meines Autos zu wechseln. Die Bilder von den in der Sonne glänzenden Felgen und dem anschließenden Ausritt auf deutschen Autobahnen um die Schlappen wieder an den heißen Asphalt zu gewöhnen sah ich schon vor meinem inneren Auge als ich die Radschrauben hinten rechts zu lösen begann und den Wagen aufbockte. Doch als ich die Schrauben entfernt hatte kam die Ernüchterung. Die Felge wollte sich einfach nicht von der Nabe lösen lassen, es half alles nicht. Kein Gummihammer, kein Rückwärsfahren und bremsen, Nichts. Ich lief also los um mir Rostschnelllöser zu besorgen und spühte dann die Nabe fachmännisch und überdosiert damit ein, in der Hoffnung, dass sich nun die Felgen lösen ließe, aber auch das half nichts. Also entschloss ich mich dazu mein Glück bei einem anderen Reifen zu versuchen und machte mich sogleich hinten Links zu schaffen. Doch auch dort ließ sich die Felge nicht dazu bewegen sich von der Nabe zu lösen, selbst gut zureden half nichts. So langsam packte mich also die Wut und als ich das gleiche Problem auch noch bei den beiden vorderen Reifen feststellen musste explodierte ich. Ich fing also an eine Schimpfkanonade loszulassen und den Monteur zu verfluchen, der die Winterreifen montiert hatte, bis mir auffiel, dass es wohl meine Wenigkeit gewesen sein musste, der eben dieses Ritual vollzogen hatte. Doch dann kam mir plötzlich die Erleuchtung in Form eines Geistesblitzes, der mir den Physikunterricht in der Schule vor Augen führte und ich erinnerte mich daran, dass sich Metall bei Hitze ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Also lief ich wieder los und besorgte Eisspray. Für Alle, die jetzt nicht wissen, was ich vorhatte: Ich wollte die Nabe mit Eisspray einsprühen und die Felge mit einer Heißluftpistole bearbeiten, sodass ein Spalt enstehe und sich die Felge von der Nabe lösen lasse. Gesagt, getan, doch wieder machte mir irgendjemand einen Strich durch die Rechnung. Jemand, der scheinbar wollte, dass ich den Einzelhandel ankurble und mein Auto zum Reifenwechseln in die Werkstatt bringe. Aber nicht mit mir. Doch als sich die Felge nach einer weiteren Stunde schweißtreibender Arbeit immer noch nicht ablösen ließ, warf ich das Handtuch und begab mich mit wehenden, weißen Flaggen in die nächste Werkstatt meines Vertrauens um das Problem in hoffentlich fähigere Hände zu geben. Eine Woche später und knapp 70 Euro ärmer – erwähnte ich schon, dass ich ein armer Student bin, der Hotel Mutti noch sein Eigen nennen darf?! – hatte ich mein Auto wieder. Allerdings mit der Bemerkung des Werkstattmeisters, dass selbst ihm sowas noch nie untergekommen sei und er noch nie so lange zum Reifenwechseln gebraucht habe. Auch versuchte er mir nahezulegen mich bei Winterbeginn lieber gleich wieder bei ihm einzufinden und die Arbeit von fähigen Menschen erledigen zu lassen. Nenene, ohne mich, ich versuchs auch zu Winterbeginn wieder und diesmal wird es klappen
so far,
Schleicher
Als ich heute morgen von meinem Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen wurde ging ich in die Küche um mir einen Kaffee zuzubereiten. Auf der Kaffeemaschine stand 6:30 Uhr. Zuerst dachte ich mir, ich sei wohl ein wenig zu müde um die richtige Uhrzeit abzulesen, aber als dann nach 2 Tassen Kaffee immer noch keine großartige Änderung erkennbar war wurde ich ein wenig stutzig. Ich schaltete also meinen Labtop ein und siehe da, es war 8:05 Uhr. Auf Grund dieser Tatsache war ich ein wenig verwirrt, und fing sogleich an zu googlen. Mein Fehler war einzig und allein die Zeitumstellung. Nun stelle ich mir die Frage, warum wir Menschen überhaupt eine Zeitumstellung vollziehen und was uns das Ganze bringt. Wollte uns der Kerl, der diesen – in meinen Augen – Mist in die Welt gesetzt hat einfach nur ärgern, oder hat das einen triftigen Grund? Um dieser Frage nachzugehen habe ich beschlossen mich der Erkundung eben dieser Frage anzunehmen und euch davon zu berichten. So wie ich mehrere Quellen interpretiere wurde die Zeitumstellung eingeführt um Energie zu sparen. Weiter möchte ich auf das Thema auch nicht eingehen. Wer Lust hat mehr über dieses Thema zu erfahren dem empfehle ich sich auf http://www.zeitumstellung.de/warum-sommerzeit-winterzeit.html weiterzubilden. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Umstellung auf Sommerzeit unter diesem Gesichtspunkt durchaus sinnvoll finde, wenngleich ich mich schon den ganzen Tag tierisch ärgere, weil mir eine Stunde Schlaf fehlt und ich echt mürrisch bin, wenn ich zu wenig geschlafen habe
so far,
Schleicher
“Warum habt ihr dummen Studenten eigentlich immer solange Semesterferien?” Das ist eine der Fragen, denen wir Studenten uns täglich ausgesetzt sehen. Aber haben wir diese sog. Semesterferien wirklich so lange oder sieht das Ganze nur so aus? Ich will nun versuchen das Tamtam um die Semesterferien etwas zu entkräften, denn soo lange sind unsere Semesterferien in meinen Augen nun auch wieder nicht
Der Begriff der Semesterferien ist meines Erachtens schon falsch gewählt. Allein Aufgrund des kleinen Wörtchens “Ferien” bedienen wir Studenten schon jegliches Klischee, welches uns von allen Nichtstudenten auferlegt wurde. Sofort schießt einem das Bild des langhaarigen, mit Birkenstock-Sandalen bekleideten und obendrein total verpennten Studenten, der einem mit dem Spruch “Haste mal ne Mark?!” entgegen tritt, in den Kopf. Aber dieses Bild ist stark überzeichnet und meines Erachtens nicht (mehr) realistisch.
Der moderne Student von Welt hebt sich allerdings nicht mehr von der breiten Masse ab. Er hat es gelernt sich anzupassen und kleidet sich wie andere Menschen auch in meist landestypischer Kleidung. Doch eine Tatsache hat sich leider immer noch nicht geändert. Wir Studenten haben immer noch kein Geld
Nun aber zurück zur Definition von Semesterferien. Semsterferien nennt man meines Wissens auch Vorlesungsfreie Zeit. Das bedeutet, dass wir Studenten Zuhause bleiben dürfen und nicht total verschlafen in die Uni wackeln müssen. Das ganze heißt aber nicht, dass wir nichts zu tun haben, denn die meisten von uns wiedeholen den Stoff des vorangegangenen Semesters oder bereiten sich auf die Nachholklausuren vor. Alles in Allem bleibt also nicht soo viel Zeit wie viele denken ungenutzt. Naja, bis auf eben die “Ferien” zwischen Sommer- und Wintersemester, denn die sind selbst meines Erachtens zu üppig dimensioniert.
So far,
Schleicher
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