Welcher Student kennt dieses “Problem” undurchsichtiger Vorlesungspläne nicht?! So ziemlich jeder Student kann ein Lied davon singen, besonders wenn er sich in eine Vorlesung begibt, zu der der Prof aus einem unerklärlichen Grund fehlt und er nahezu alleine im Saal steht ;-)
Er schaut also auf seinen Vorlesungsplan und sieht, dass er eigentlich richtig ist. Was er nicht weiß ist, dass auf der Website des Profs ein neuer Termin veröffentlicht wurde, den der arme Student leider noch nicht kennt, da er nicht jeden Tag diese Website besucht. Also sitzt er mal wieder eine Vorlesung ohne Prof ab und freut sich auf die nachfolgende, hoffentlich stattfindende, Vorlesung.
Aber manch Organisation der Vorlesungspläne übertrifft die oben genannte Tatsache und wird so zur unangefochtenen Nummer 1 in Undurchsichtigkeit und Blödsinn.
Das Anmelden für Praktikums oder Übungsgruppen.
Wie kann es sein, dass für derartige Unterfangen 120 Plätze zur Verfügung gestellt werden, jedoch 160 Studenten diese Vorlesung belegen wollen!? Komisch, oder?! So dachte ich auch als ich zum ersten Mal diese Art von Organisation sah und natürlich in der glücklichen Lage war zu den 40 Studenten zu gehören, die einfach zu langsam waren. Also hin zum Prof und fragen, was das Ganze soll. Da der Prof in 99% der Fälle mal absolut keine Ahnung hat was du ihm da verklickern willst, da er das mit den Anmeldungen ja nicht selbst in die Hand genommen hat, schickt er dich weiter zu einem seiner Mitarbeiter. Der erklärt dir dann, dass die Organisation leider irgendwie in die Hose gegangen ist und man einfach kommen soll, wann man will um sich manuell und handschriftlich in eine der Gruppen einzutragen. Dies sei dann allerdings verbindlich. Mal sehn, ob meine Anmeldung dieses Semester geklappt hat, oder ob ich mal wieder keiner Praktikums-/Übungsgruppe angehöre.

So far,
Schleicher