Wir beantworten wieso, weshalb, waarum – Und das täglich
Letzte Woche war ich mit meinen Eltern im Biergarten, wo wir eigentlich ganz gemütlich die Sonne genossen, bis wir auf die bevorstehende Hochzeit meiner Patentante zu sprechen kamen. Da brach meine (sehr wohl vorhandene!) konservative Seite aus und ich fing an mich lautstark und sehr vehement gegen meine Anwesenheit bei diesem “EVENT” auszusprechen. Letztendlich endete diese “Rebellion” mit einem Zugeständnis meinerseits und ich sah ein, dass es soooo schlimm eventuell gar nicht werden muss, ABER ich bestand darauf, dass es vollkommen überflüssig sei bei seiner zweiten Hochzeit (mit über 40) noch mehr als 20 Leute einzuladen, weiß zu tragen und ein riesen Aufhebens darum zu machen!
Drei Tage nach diesem für mich doch sehr kindlichen Erlebnis hatte ich meine erste Stunde “integrated skills”. Unser Dozent, Herr Sharp, erklärte uns dort, dass das Seminar sich mit dem Drama als Unterrichtsform beschäftige (zum besseren Üben “realer” Kommunikationssituationen). Daraufhin gab er uns einen Text darüber, den wir als Homework für nächste Stunde vorbereiten sollten. Und dort fand ich folgende Textstelle:
If we take a coursebook character like ‘Mr. Brown’, (…), we will realise that, (…),he also plays a number of different roles during the day.
Und so kam ich zu der Frage: “Spielen wir alle in verschiedenen Situationen nur unsere Rollen?”
Hab ich mich im Biergarten etwa so kindisch verhalten, weil die Situation (mit Mama und Papa) es mir gebot, weil sie mir sagte “du bist das Kind, du darfst/sollst dich daneben benehmen”?
Kennt ihr solche Situationen auch, oder is das völliger Quatsch und ich hab einfach wirklich nur absolut keinen Bock auf diese Veranstaltung?
Bitte helft mir die Situation richtig einzuschätzen! Was meint ihr dazu? Habt ihr euch auch schon mal dabei ertappt, wie ihr nur eine Rolle gespielt habt?
Bye for now
Juli
Hah, endlich wieder Sommerreifen drauf. Dieser Satz ist momentan fast überall und zudem recht häufig zu hören. Ist ja auch eigentlich ne relativ simple Sache: Schrauben lösen, Auto hochbocken, Schrauben heraus schrauben, Winterreifen runter, Korrosionsschutz auf die Radnabe, Sommerreifen drauf, Schrauben gleichmäßig leicht anziehen, Auto wieder absenken, Schrauben mit Drehmomentenschlüssel festziehen. Fertig! Das noch 3 weitere Male und dann steht der Wagen nach maximal 30 Minuten auf Sommerreifen vor dir. Kosten: Etwas Schweiß und Korrosionsschutz.
Denkste. Nicht runtergebracht hab ich die Scheißdinger. Jetzt aber mal von vorne:
Nachdem letztes Wochenende schönes Wetter herrschte und die Temperaturen angenehm geworden waren, entschloss ich mich Samstags morgens, die Reifen meines Autos zu wechseln. Die Bilder von den in der Sonne glänzenden Felgen und dem anschließenden Ausritt auf deutschen Autobahnen um die Schlappen wieder an den heißen Asphalt zu gewöhnen sah ich schon vor meinem inneren Auge als ich die Radschrauben hinten rechts zu lösen begann und den Wagen aufbockte. Doch als ich die Schrauben entfernt hatte kam die Ernüchterung. Die Felge wollte sich einfach nicht von der Nabe lösen lassen, es half alles nicht. Kein Gummihammer, kein Rückwärsfahren und bremsen, Nichts. Ich lief also los um mir Rostschnelllöser zu besorgen und spühte dann die Nabe fachmännisch und überdosiert damit ein, in der Hoffnung, dass sich nun die Felgen lösen ließe, aber auch das half nichts. Also entschloss ich mich dazu mein Glück bei einem anderen Reifen zu versuchen und machte mich sogleich hinten Links zu schaffen. Doch auch dort ließ sich die Felge nicht dazu bewegen sich von der Nabe zu lösen, selbst gut zureden half nichts. So langsam packte mich also die Wut und als ich das gleiche Problem auch noch bei den beiden vorderen Reifen feststellen musste explodierte ich. Ich fing also an eine Schimpfkanonade loszulassen und den Monteur zu verfluchen, der die Winterreifen montiert hatte, bis mir auffiel, dass es wohl meine Wenigkeit gewesen sein musste, der eben dieses Ritual vollzogen hatte. Doch dann kam mir plötzlich die Erleuchtung in Form eines Geistesblitzes, der mir den Physikunterricht in der Schule vor Augen führte und ich erinnerte mich daran, dass sich Metall bei Hitze ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Also lief ich wieder los und besorgte Eisspray. Für Alle, die jetzt nicht wissen, was ich vorhatte: Ich wollte die Nabe mit Eisspray einsprühen und die Felge mit einer Heißluftpistole bearbeiten, sodass ein Spalt enstehe und sich die Felge von der Nabe lösen lasse. Gesagt, getan, doch wieder machte mir irgendjemand einen Strich durch die Rechnung. Jemand, der scheinbar wollte, dass ich den Einzelhandel ankurble und mein Auto zum Reifenwechseln in die Werkstatt bringe. Aber nicht mit mir. Doch als sich die Felge nach einer weiteren Stunde schweißtreibender Arbeit immer noch nicht ablösen ließ, warf ich das Handtuch und begab mich mit wehenden, weißen Flaggen in die nächste Werkstatt meines Vertrauens um das Problem in hoffentlich fähigere Hände zu geben. Eine Woche später und knapp 70 Euro ärmer – erwähnte ich schon, dass ich ein armer Student bin, der Hotel Mutti noch sein Eigen nennen darf?! – hatte ich mein Auto wieder. Allerdings mit der Bemerkung des Werkstattmeisters, dass selbst ihm sowas noch nie untergekommen sei und er noch nie so lange zum Reifenwechseln gebraucht habe. Auch versuchte er mir nahezulegen mich bei Winterbeginn lieber gleich wieder bei ihm einzufinden und die Arbeit von fähigen Menschen erledigen zu lassen. Nenene, ohne mich, ich versuchs auch zu Winterbeginn wieder und diesmal wird es klappen
so far,
Schleicher
Wer von euch, liebe Männer, kennt nicht das Phänomen “Frauen und ihr Gewicht”!?
Mir ist nun mehrmals aufgefallen, dass du einer Frau sagen kannst was du willst, sie findet sich immer zu dick. “Ich hab nen zu fetten Arsch”, “Ihhh, meine Rettungsringe”, oder dergleichen sind glaube ich für keinen Mann Neuland und jeder von euch hat es denke mich mal hunderte Male versucht seiner Freundin klar zu machen, dass sie gut aussieht. Nur wollen eben das die lieben Frauen nicht hören. Und gibts du ihnen dann mal Recht, weil du die Diskussion satt hast und einfach nur deine Ruhe haben willst, dann sitzt du schneller vor der Tür als du bis 10 zählen kannst. Wie man es eben macht, es ist immer falsch. Und woher kommt dieser Schlankheitswahn? Festlegen will ich mich nicht, denn dazu fehlt mir das nötige Background-Wissen, jedoch wird es von der heute dominierenden Modeindustrie mit gefördert. Geh mal mit deiner Freundin zum Shoppen (Ja, tu es dir einmal an
) und du wirst feststellen, dass 90% der angebotenen Mode nicht über S oder M hinausgeht. Das nur mal drastisch gesprochen, da ich mich glücklicherweise nicht in der Damenbekleidungsabteilung hiesiger Kaufhäuser auskenne, geschweige denn diese öfter als 4 Mal betreten habe, wovon ein Besuch zum Besorgen eines Geschenkes gesehen werden muss und dieser zugleich der längste Aufenthalt meiner Wenigkeit in diesem für Frauen konzipierten Erlebnispark war. Ihr hättet die Gesichter der Verkäuferinnen sehen sollen, als ich da mit einem Kumpel als Verstärkung einlief um ein Geburtstagsgeschenk für meine damalige Freundin zu kaufen. Wir wären fast im Erdboden versunken, als plötzlich alle sich im Raum befindlichen Augen auf uns richteten. Aber das ist eine andere Geschichte und hat hier nicht viel zu suchen
Deshalb back to topic:
Ich kann jedoch annehmen, dass es nur Kindergrößen bis hin zu M gibt, wenn ich den Ausführungen weiblicher Freunde und Bekannter Glauben schenken darf bzw. muss ich es glauben, da ich nicht vorhabe, mich noch einmal in die Höhle des Löwen zu begeben um mir selbst ein Bild der Lage zu machen. Was passiert also, wenn es in den Boutiquen dieser Welt nur Moder für viel zu dünne Frauen gibt? Ganz einfach: Entweder haben die lieben Frauen nix zum anziehen (hmm, schöner Gedanke
) oder eben sie hungern sich in die heiß begehrten Klamotten hinein. Da eine Frau bekannter Weise aber immer nichts zum Anziehen hat, auch wenn der Kleiderschrank überquillt, hungert sie sich natürlich in die Stofffetzen hinein um mit den weiblichen Stars und Models gleich zu ziehen und das wird so lange der Fall sein, bis die lieben Modegurus aufhören halb verhungerte Models über die Laufstege unserer Weltmetropolen und Modehochburgen zu schicken.
Liebe Frauen, kommt endlich zur Vernunft und esst wieder was, denn den meisten Männern gefallen gesund-aussehende Frauen und keine Hungerhacken…
Hallo liebe waarum.de – Leser,
ich bin heute morgen zufällig über einen Artikel über Abmahnungen seitens Fairrank gestoßen und las mit einem Schmunzeln den Artikel von SEO-Komiker Gerald. Alleine der Titel seines Blogeintrages “Wie eine SEO-Firma sich den Hals fairrankt“ sagt denke ich mal alles
So lustig dieser Artikel jedoch für seine Leser sein mag, so schwerwiegender ist er für einen betroffenen Webmaster. Wenn ich diesen Artikel lese muss ich unweigerlich an die Abmahnung von Martin Geuß aka Supernature, Webmaster des gleichnamigen Supernature-Forums denken, in dessen Fall mal wieder mit Panzern auf Mücken geschossen wurde um einen Webmaster wegen Äußerungen Dritter haftbar zu machen und ihn zu einer Unterlassungsklage zu zwingen.
Diese Fälle der Abmahnung zeigen meines Erachtens einmal mehr wie es um uns Webmaster bestellt ist. Mit einem Fuß stehen wir scheinbar schon hinter schwedischen Gardinen und schuldig sind wir ja eh. Und das in einem Land, in dem Meinungsfreiheit eigentlich in §5 des Grundgesetzes verankert ist. Wenn nicht bald etwas an diesem System und der damit verbundenen Abmahnwelle getan wird, dann sehe ich schwarz für die Zukunft des Internets, da es unmöglich für einen Webmaster ist, die Flut an Postings und Kommentaren vor ihrer Freigabe zu überprüfen und Negatives heraus zu filtern. Zudem sollte sich das Bewusstsein der klagenden Firmen ein wenig ändern um den Weg vor Gericht und die damit verbundenen Kosten zu vermindern oder gar zu meiden. Ein Anruf, eine Mail oder ein Brief in der der Webmaster freundlich auf Negatives hingewiesen und gebeten wird dies Negative zu entfernen sind doch viel angenehmer und humaner, als gleich Post vom Staatsanwalt zu bekommen, oder sehe ich das falsch?
so far,
Schleicher