Wir beantworten wieso, weshalb, waarum – Und das täglich
Als ich heute morgen auf dem Weg in die Arbeit war – Ja, Studenten müssen eben Samstags arbeiten – ließ ich den gestrigen Tag noch einmal Revue passieren und musste feststellen, dass ich mir gestern die Frage stellte, warum so ziemlich alle Kontrolleure und S-Bahnfahrer bei uns in München einen sächsischen Dialekt haben. Nicht dass es weiter schlimm wäre, aber einen Hacken hat das mit der Sächsischen Sprache allerdings schon. Sie klingt irre belustigend, für mich sogar derart belustigend, dass ich nicht anders kann als den netten Kontrolleur auf die Aufforderung hin meinen Fahrschein vorzuzeigen, schallend auszulachen. Ich kann einfach nicht anderes und ich muss mich echt dermaßen zusammenreißen, dass ich nicht abbreche vor lachen. Dies soll kein Angriff auf euch “Ossis” sein, aber ich empfinde das eben so und denke auch, dass ich mit dieser Aussage landesweit nicht alleine dar stehe. Fakt ist, dass bei uns in München sehr viele S-Bahnfahrer ostdeutscher Abstimmung sind und dass jedesmal ein Schmunzeln durch die S-Bahn huscht, wenn einer dieser oben genannten Fahrer, eine Durchsage verlauten lässt. Schön und gut, aber als ich vor ca. 2-3 Jahren in Berlin war, hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet auch dort nur “Ossis” in der Bahn anzutreffen. Seien es Kontrolleure oder Fahrer, auch hier waren es meist Ostdeutsche Mitbürger. Nun stellt sich mir jedoch die Frage, warum das so ist. Gibt es bei euch im Osten irgendwie so ein ungeschriebenes Gesetz, dass euch verpflichtet zur Bahn zu gehen, oder an was liegt das? Oder ist es am Ende einfach nur Zufall und ich fahre jedesmal mit dem gleichen Fahrer mit ohne es zu bemerken?
so far,
Schleicher
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